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Nr. 27/ 2021 vom  16. August 2021
Interkulturelles Lexikon
"Interkulturelle Öffnung der Verwaltung"
"Interkulturelle Öffnung hat das Ziel, die Chancengleichheit für alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von Herkunft, Sprache und Kultur, zu gewähren. Dazu gehören der Zugang zu Angeboten und Dienstleistungen der Kommunen, die Transparenz von Prozessen der Verwaltung und der gezielte Einsatz von organisatorischen Maßnahmen."

Quelle

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Fokusthema im August

Für jeden Monat von März bis Dezember haben wir ein FOKUSTHEMA ausgesucht, welches wir mit den Erfahrungen aus unserer täglichen Arbeit im Team Integration und Teilhabe näher beleuchten werden. Lernen Sie unsere Netzwerkpartner*innen und aktiven Ehrenamtlichen* kennen, die sich jeweils in diesem Themenfeld engagieren.Die Artikel der vergangenen Wochen finden Sie hier>>

FOKUSTHEMA im August: Interkulturelle Öffnung von Verwaltung und Schulen

Kreis Dithmarschen

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  • September: Flucht
  • Oktober: Bildungschancen
  • November: Gewalt, Rassismus und Diskriminierung
  • Dezember: Weihnachten
Kontakt: Team Integration und Teilhabe  E-Mail>>
Fokusthema: Interkulturelle Öffnung von Verwaltung
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Interkulturelle Öffnung der Verwaltung in Schleswig-Holstein

Dr. Anne-Kathrin Will von DeZIM-Institut betont in Ihrer Veröffentlichung Folgendes: "Die Öffentliche Verwaltung hat eine besondere Stellung in der Gesellschaft – sie repräsentiert Interessen aller Bürger_innen, unabhängig von deren Zugehörigkeit zu einer Gruppe, die durch Merkmale wie Alter, Geschlecht, Ethnie oder Religion definiert wird. Die Legitimation und Glaub-würdigkeit der Politik hängen davon ab, wie gut die öffentliche Verwaltung dieses Prinzip erfüllt".
Wie ist die Situation in Schleswig-Holstein?
Allen Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteinern volle Entfaltung zu ermöglichen, unabhängig von Geschlecht, Religion, sozialer Herkunft oder Migrationsbiografie, ist das erklärte Ziel des Landes. Dies kann nur gelingen, wenn sich die staatlichen und gesellschaftlichen Institutionen stärker für Menschen mit Migrationshintergrund öffnen, die Vielfalt als Wert erkennen und die interkulturelle Kompetenz der Verwaltung weiter ausbauen. Aus diesem Grund wird in jeder externen Stellenausschreibung und im Ausbildungsportal des Landes Schleswig-Holstein darauf hingewiesen, dass Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund ausdrücklich begrüßt werden. Auch die Informationen über eine Ausbildung oder ein Studium werden in verschiedenen Sprachen bereitgestellt. So soll die Anzahl der Bewerbungen erhöht werden und insbesondere auch Nachwuchskräfte aus verschiedenen Kulturkreisen und mit unterschiedlicher Religionszugehörigkeit gewonnen werden.

Im Jahr 2017 lag nach Angaben des Integrationsmonitorings der Landesregierung SH, der Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund im gesamten Öffentlichen Dienst bei 5,9 % (16.000 Personen). Insgesamt waren 2017 rund 245.000 Menschen im Öffentlichen Dienst beschäftigt. Im Vergleich mit den Zahlen von 2011 (13.000 von 230.000) ergibt dies nur eine leichte Steigerung von 0,6% bei der Beschäftigung von Personen mit Migrationshintergrund.

Mitarbeitende aus 40 Nationen
Die Kompetenzen, Sichtweisen und Fähigkeiten, die bei einer vielfältigen Beschäftigungsstruktur als Ressourcen zur Verfügung stehen, steigern die Qualität der Arbeit. Die Landesregierung Schleswig-Holstein möchte die Potenziale aller Einwohner*innen Schleswig-Holsteins nutzen und sieht dies als Ziel moderner Personalpoltik in einem Arbeitsumfeld, welches frei von Vorurteilen ist. Die Wertschätzung aller Mitarbeitenden, unabhängig von ihrem persönlichen Hintergrund und Herkunft, ist die Grundlage im Umgang und Arbeitsalltag miteinander.
Vielfalt wird täglich sichtbar - schon jetzt arbeiten 40 verschiedene Nationen für die Landesverwaltung.

Quellenangaben:
Internes Monitoring Landesregierung Schleswig-Holstein

Friedrich-Ebert Stiftung, Vielfalt in der öffentlichen Verwaltung
Bekenntnis zur Vielfalt, Landesregierung Schleswig-Holstein

Schule ohne Rassismus

Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage

Haben Sie schon vom Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" gehört? Dies ist ein Projekt bzw. Netzwerk zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung aller Art in unserer Gesellschaft. Initiiert wurde das Projekt durch den 1992 gegründeten Verein "Aktion Courage e.V."
Ziel des Projektes ist es, den Alltag an Schulen so zu gestalten, dass dieser von einem Klima der gegenseitigen Achtung und der Anerkennung individueller Eigenheiten geprägt ist, gepaart mit der gemeinsamen Suche nach verbindenden Werten. Das Netzwerk ist nicht nur in Deutschland präsent, sondern auch in eigenen europäischen Länden.Die teilnehmenden Schulen engagieren sich freiwillig in regelmäßigen Aktionen und Projekten gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus. In Schleswig-Holstein z.B engagieren sich rund 100 Schulen.
Dazu beteiligt sich auch die Schleusen-Gemeinschaftsschule in Brunsbüttel um die „Interkulturelle Öffnung“ und „Diversity“ unterstützen.
Als Koordinierungsstelle für Integration und Teilhabe hoffen wir, dass es in der Zukunft noch mehrer Schulen in Dithmarschen dem Netzwerk beitreten werden.

Teilnahmefrist endet am 31. August -
jetzt noch schnell einen Beitrag einreichen!

Termine & Veranstaltungen:
Seenotrettung

Seenotrettung ein Menschenrecht

Nachrichten über Bootsunglücke im Mittelmeer, Kriminalisierung von Helfenden, Festsetzung von Rettungsschiffen der zivilen Seenotrettung – diese Meldungen reißen einfach nicht ab. Was können wir tun?

Am 25.08.2021 um 19:00 Uhr wird er im Meldorfer Dom aus erster Hand berichten, wie sich die Situation auf dem Mittelmeer darstellt. Mit bewegenden Bildern nimmt er die Besucher*innen mit auf ein Seenotrettungsschiff, berichtet von seinen Erfahrungen und ermöglicht Einblicke und Eindrücke der ganz besonderen Art. Im Anschluss an seinen Vortrag „Seenotrettung. Ein Menschenrecht?“  geht Claus-Peter Reisch ins Gespräch mit der Meldorfer Bürgermeisterin Uta Bielfeldt, der stellvertretenden Pröpstin Astrid Buchin und dem Juristen Julian Wilckens.
Bitte beachten Sie die auf der Homepage benannten Corona-Schutzmaßnahmen. 

Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung über die Website des Kirchenkreises erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Kontakt: Meike Röckendorf
E-Mail>>
Telefon: 04832 972455
Digitalkompass

Digitale Woche vom 10. bis 19. September

Die Digitale Woche ist das bundesweite Festival für digitales Engagement unter dem Motto „Gemeinsam engagiert“. 
Vereine und Organisationen können sich mit analogen und digitalen Mitmachaktionen in den Aktionskalender eintragen und haben die Chance auf 10.000 €. 


Weitere Informationen bekommen Sie hier>>
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Team Integration & Teilhabe
Wir stehen Ihnen persönlich als AnsprechpartnerInnen in 10 Sprachen zur Verfügung: Albanisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Georgisch, Italienisch, Mingrelisch, Polnisch, Russisch und Spanisch.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine Mail. Wir realisieren auch gerne nach Absprache einen digitalen Austausch (Online-Meeting) mit Ihnen.

Die einzelnen Kontakte finden Sie auch auf unserer Website.
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Kreis Dithmarschen - Stabsstelle Hilfen im Übergang,
Koordinierungsstelle für Integration und Teilhabe
Landvogt-Johannsen-Straße 11, 25746 Heide
Tel. 0481 97 - 4810
Email: integration@dithmarschen.de
www.integration-dithmarschen.de

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